Funktionsdiagnostik: Kiefergelenk, Biss und CMD
Etwa zwei Drittel aller Menschen haben Funktionsstörungen im Kausystem. Knacken im Kiefer, Verspannungen, Kopf- oder Nackenschmerzen können ihre Ursache im Biss haben. Mit der Funktionsdiagnostik finden wir sie.

Was untersucht die Funktionsanalyse?
Wir untersuchen alle beteiligten Strukturen: Kaumuskulatur, Kiefergelenke, Zähne und Zahnhalteapparat. Die Muskulatur wird abgetastet, um Verspannungen und Triggerpunkte zu finden. Die Kiefergelenke prüfen wir auf Knack- und Reibegeräusche sowie ungleichmäßige Bewegungen. Schliffspuren auf den Zähnen, Zahnfleischrückgang und gelockerte Zähne sind weitere typische Hinweise.
Mögliche Ursachen einer Fehlfunktion
- Zahnverlust, gekippte oder gedrehte Zähne
- Starkes Pressen und Knirschen mit Abrieb der Zahnsubstanz
- Zu hoher oder zu niedriger Zahnersatz
- Kieferorthopädische Behandlungen, Probleme der Halswirbelsäule
Wann ist eine Funktionsdiagnostik sinnvoll?
Bei Beschwerden im Kausystem, bei Verdacht auf eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) und vorbeugend vor jeder größeren Versorgung mit Zahnersatz.
Therapie mit Repositionierungsschiene
Nach der exakten Vermessung der Bisslage behandeln wir mit einer individuellen Repositionierungsschiene, die sich grundlegend von einer einfachen Knirscherschiene unterscheidet. Erfahrungsgemäß bessern sich die Beschwerden innerhalb von drei Monaten, oft schon nach wenigen Wochen. Begleitend sind Physiotherapie oder Osteopathie häufig entscheidend für den Erfolg. Bei Tinnitus arbeiten wir eng mit HNO-Ärzten zusammen.
Funktionsdiagnostik in Windischeschenbach: so starten wir
Zuerst sprechen wir über Ihre Beschwerden. Dann tasten wir Muskeln und Kiefergelenke ab. Danach vermessen wir Ihren Biss. Erst mit diesem Bild planen wir die Therapie. Die Behandlung ist oft ein Teamwork mit Physiotherapie. Informationen zu CMD bietet die DGZMK.
Diagnostik des ganzen Kausystems
Gründliche Untersuchung und Beratung, bevor wir behandeln.




