IHR ZAHNARZT UND
IMPLANTOLOGE
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WINDISCHESCHENBACH
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Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Alexander J. Hoffmann - Am Anger 14 - 92670 Windischeschenbach - Tel.: (09681) 9 15 10 Fax.: (09681) 9 15 11 - info@praxis-dr-hoffmann.com
Beispiel: Kompositfüllung
Füllungstherapie

Die täglichen Belastungen, denen unsere Zähne ausgesetzt sind, haben oft kariöse Löcher,
fehlende Ecken oder sonstige Schädigungen als Konsequenz. Diese Folgen können unsere
Lebensqualität entscheidend beeinflussen. Die Ursachen, die zu Zahndefekten führen können,
sind vielfältig. Sie machen es jedoch erforderlich, die verlorengegangene Zahnhartsubstanz
zu ersetzen.
Für kleinere Löcher oder ein herausgebrochenes Stück eines Zahnes stehen in der
Zahnmedizin verschiedene Materialien zur so genannten „Füllungstherapie“ zur Verfügung.
Gerade für kleine oder mittelgroße Reparaturen sind neben dem Amalgam die komfortablen
und zahnfarbenen Komposit-Füllmaterialien geeignet.

Damit  z.B. ein kariöser Zahn mit einer Füllung versorgt werden kann, muss zunächst die
erkrankte Zahnsubstanz entfernt werden. Diese vorbereitende Behandlung geschieht mit den
klassischen zahnärztlichen Instrumenten, dem Bohrer. Ziel ist es, von der Zahnsubstanz so
viel wie möglich zu erhalten. Ist der Zahn entsprechend vorbereitet, kann er mit
Füllungsmaterial versorgt und dauerhaft dicht verschlossen werden.

Grundsätzlich unterscheidet Ihr Zahnarzt zwischen plastischen Füllungen und
Einlagefüllungen (Inlays). Die plastischen Füllungsmaterialien werden in formbarem Zustand in
den Zahn gelegt und härten dort aus. Einlagefüllungen werden immer außerhalb des Mundes
angefertigt und anschließend in den Zahn eingepasst und befestigt. Neue innovative
Werkstoffe lassen kaum noch einen Unterschied zwischen der neuen Zahnsubstanz und dem
restlichen Zahn feststellen. Angepasst an Ihre persönliche Situation und Ihre Wünsche wird
hier die bestmögliche Versorgung gewählt.

Amalgam - plastische Füllung

Der Klassiker unter den Füllungsmaterialien ist das silberfarbene Amalgam, bestehend aus
einer Mischung von Silber, Kupfer, Zinn und Quecksilber. Es ist weich, leicht formbar und
dadurch für die direkte Füllung eines Zahnes geeignet. Gerade für ausgedehnte und schwer
zugängliche Kariesdefekte im Seitenzahnbereich, dort wo großer Kaudruck herrscht, gilt es
nach wie vor als Mittel der Wahl. Wegen des im Amalgam enthaltenen Quecksilbers gab es in
Deutschland immer wieder Diskussionen um die gesundheitliche Unbedenklichkeit. Jedoch ist
Amalgam der älteste und besterforschte zahnärztliche Werkstoff, der in der Regel problemlos
vertragen wird. Die Quecksilberaufnahme des Körpers durch Zahnfüllungen liegt
durchschnittlich etwa in der gleichen Größenordnung wie die Quecksilberbelastung durch die
Nahrung und ist - auch neuesten internationalen wissenschaftlichen Kenntnissen zufolge -
unbedenklich. Die Anwendung von metallhaltigen Materialien in unserer Praxis erfolgt
allerdings nur noch auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten.

Komposit - zahnfarbene plastische Füllung

Der zahnfarbene Füllungswerkstoff Komposit besteht zu ca. 20 Prozent aus Kunststoff und zu
etwa 80 Prozent aus einem Salz der Kieselsäure bzw. feinsten Glasteilchen. Er zählt zwar zu
den Kunststoff-Füllungen, ähnelt aber der Keramik. Durch verbesserte Materialeigenschaften
und neuer Befestigungsverfahren ist Komposit heute formstabil und langlebig und somit für
die Füllung von Front- und Seitenzähnen geeignet. Komposite können auf die individuelle
Farbe Ihrer Zähne abgestimmt werden und sich somit sehr gut in das Gesamtbild Ihrer
Zahnreihen eingliedern. Hier spielen Farbpigmente die entscheidende Rolle. Mittels einer
Farbpalette werden sie genau der individuellen Zahnfarbe angeglichen. Sie ahmen die
Lichtverhältnisse der natürlichen Zahnsubstanz sehr gut nach und sind daher kaum von ihr zu
unterscheiden. Man unterscheidet einfache und geschichtete Kompositfüllungen. Bei
kleineren Kariesschäden reicht es oft, den Zahnschmelz in der vorbereiteten Kavität (dem
Loch) aufzurauen und mit einem Kleber (Bonding) zu versehen. Anschließend wird in einem
Arbeitsschritt das weiche Komposit in den Zahn eingefüllt und mit einem Speziallicht
gehärtet. Bei größeren Kariesschäden wird die geschichtete Kompositfüllung angewandt.
Hierbei wird das Komposit in mehreren einzelnen Schichten aufgetragen. Jede Schicht muss
einzeln aushärten. Diese Technik verhindert, dass durch den Schrumpfungsprozess beim
Härten winzig kleine Spalten zwischen Zahn und Füllungsmaterial verbleiben. Die gute
Biokompatibilität, die Stabilität sowie die Farbnuancierung machen das Material zu einem
unverzichtbaren Werkstoff der ästhetischen Zahnmedizin.
Da gerade im Backenzahnbereichzahnbereich erhebliche Anforderungen an Kaudruckstabilität
und Abriebfestigkeit gegeben sind, ist eine Verwendung von Kunstoffen nur bei kleinen bis
mittelgroßen Defekten als Versorgungsmöglichkeit indiziert.
Unabdingbare Voraussetzungen für den Langzeiterfolg bei Versorgung mit Kunstoffen sind
eine gute häusliche Zahnpflege und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen  mit
Prophylaxemaßnahmen (professionelle Zahnreinigung).















Inlays -Einlagefüllungen

Einlagefüllungen, die so genannten Inlays, werden im zahntechnischen Labor oder mit Hilfe
neuer Computertechniken direkt in der Zahnarztpraxis angefertigt und anschließend in den
vorbereiteten Zahn eingesetzt. In der Regel sind sie aus Gold oder Keramik gefertigt. Wie
jede andere Füllung auch, kann ein Inlay nur dann eingesetzt werden, wenn nach der
Kariesentfernung genügend Zahnsubstanz vorhanden ist, so dass der gefüllte Zahn der
Belastung durch den Kaudruck standhalten kann.

Jedes Inlay ist eine individuelle Meisterleistung, für deren Passgenauigkeit viele
Behandlungsschritte notwendig sind. Dazu gehören u. a. die Abformung des Ober- und
Unterkiefers sowie eine provisorische Versorgung bis zur Fertigstellung der endgültigen
Füllung. Das präzise vorbereitete Gold- oder Keramik-Inlay wird mit einem zahnmedizinischen
Kleber im vorbereiteten Zahn befestigt.

Goldinlays
Wenn auch nicht zahnfarbe, so sind Einlagefüllungen aus Gold die solideste Versorgung einer
Karies im Seitenzahnbereich. Selbst größten Kaubelastungen hält ein Goldinlay stand. Es
verfügt über ausgezeichnete Materialeigenschaften, ist biologisch gut verträglich und
zeichnet sich durch außerordentliche Haltbarkeit aus.

Keramikinlays
Aus Keramik gefertigte Einlagefüllungen eignen sich zur Versorgung der meisten Defekte im
Seitenzahnbereich, der in besonderem Maße dem Kaudruck ausgesetzt ist und überzeugt
durch perfekte Ästhetik. Ein Keramikinlay steht dem natürlichen Zahn in nichts nach, weder
optisch noch funktionell. Dentalkeramiken zeichnen sich durch Farbbeständigkeit und hohe
biologische Verträglichkeit aus. Sie leiten Temperaturreize nicht weiter und verursachen
keine Geschmacksbeeinträchtigungen.